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Kurzbiografie
Richard „Dick“ Parry wurde am 22. Dezember 1942 in Kentford, Suffolk (England) geboren.
Er verstarb am 22. Mai 2026 im Alter von 83 Jahren.
Schon früh zeigte sich seine musikalische Begabung, die ihn später zu einem der markantesten Saxophonisten der britischen Rockgeschichte machen sollte. In der Region um Cambridge spielte er bereits als Jugendlicher in lokalen Bands und erarbeitete sich schnell einen Ruf als talentierter Bläser.
Musikalische Bedeutung & Vermächtnis
Dick Parry war ein britischer Saxophonist, dessen unverwechselbarer Klang weltweit Anerkennung fand.
Sein Spiel war geprägt von emotionaler Tiefe, Jazz-Einflüssen und einer melodischen Klarheit, die ihn zu einem gefragten Studiomusiker machte.
Besonders hervorgetreten ist er durch seine enge Zusammenarbeit mit Pink Floyd.
Seine Saxophon-Soli auf den Alben The Dark Side of the Moon (1973), Wish You Were Here (1975) und The Division Bell (1994) gehören zu den prägenden Momenten der Rockmusik.
Zu seinen bekanntesten Beiträgen zählen:
- das markante Solo in „Money“
- die atmosphärischen Passagen in „Us and Them“
- das gefühlvolle Spiel in „Shine On You Crazy Diamond“
- sein späteres Solo in „Wearing the Inside Out“
Musikalische Stationen & Bands
Im Laufe seiner Karriere arbeitete Dick Parry mit zahlreichen Künstlern und Bands zusammen.
Eine Auswahl seiner wichtigsten Stationen:
- Pink Floyd – Studioalben und Tourneen in den Jahren 1973–1977 sowie 1994
- The Soul Committee – frühe Band in Cambridge, Beginn seiner professionellen Laufbahn
- The Who – Mitglied der Brass Section auf Tourneen 1979–1980
- Banco de Gaia – Saxophon auf dem Track „Celestine“ (1997)
- Violent Femmes – Tourneen in Europa und Südafrika im Jahr 2009
- David Gilmour (Solo) – Live-Auftritte 2001/2002 sowie Teilnahme an der On an Island-Tour 2006
Seine Vielseitigkeit machte ihn zu einem Musiker, der sowohl im Rock als auch in anderen Stilrichtungen Akzente setzen konnte.
Bild von Richard „Dick“ Parry
Anhang (ergänzende Informationen)
- Sein Saxophonstil war geprägt von Jazz-Einflüssen, warmem Ton und großer emotionaler Ausdruckskraft.
- Bei dem Auftritt von Pink Floyd beim Live-8-Konzert 2005 spielte er erneut sein legendäres Saxophon-Solo zu „Money“.